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Vietnamreisen der
Extraklasse |
Der Sonne
entgegen: Anreise nach Frankfurt (manchmal auch nach
Amsterdam). Spätabends Abflug mit Thai-Air nach Saigon (Ho Chi
Minh City (Tan Son Nhat International Airport), Flugdauer ca. 12 Std.).
Chao ong, hallo
Vietnam! Am späten Nachmittag landen wir in Saigon.
Genau zwischen Saigon-City und Cholon (China-Town) ist unser
stilvolles, historisches Hotel in der heimlichen Hauptstadt.
Kulinarische Einstimmung auf Vietnam: com suon geben uns einen pikanten
Vorgeschmack auf diese außergewöhnliche Reise.
East meets West:
Lauschige Alleen und französische Kolonialarchitektur
wähnen uns in einer anderen Zeit. Orient und Okzident
verschmelzen in Saigon: die Kathedrale Notre Dame, die Hauptpost und
der Präsidentenpalast legen stumm Zeugnis ab von der Zeit
europäischer Besatzer, Pagoden und buddhistische Tempel sind
lebendiges Asien. Unterwegs überzeugen wir uns vom
Können der Wasserpuppenspieler und lassen uns mit den
Fahrrad-Rikschas (Cyclos) zum Hotel zurückfahren.
Düfte
Saigons: Am Vormittag schlendern wir durch die
geschäftigen Gassen von Cholon: Die stickige Schwüle
des Chinatown versetzt uns in die Welt der Marguerite Duras. Mitten im
Alltag stehen wir im Binh-Tay-Markt. Die Düfte Asiens
durchziehen seine Hallen, und schlitzohrige Händler stellen
unser Verhandlungsgeschick auf die Probe - eine Kostprobe exotischer
Früchte darf natürlich auch nicht fehlen! |
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In
Vietnam kennen wir einen deutschsprachigen Vietnamesen, der uns das
Harley-fahren ermöglicht hat. Stundenlang fuhren wir durch
Stadt und Land der Freiheit entgegen. Dieses wollen wir nicht mehr
missen und darum gehört eine Harleytour jetzt jedesmal auf
unser Programm. Ganz aktuelle Informationen können wir hier
auf dieser Seite nicht geben; denn in Vietnam ändert sich
alles rasend schnell.
Wir sammeln persönliche Erfahrungen, haben Lust auf
Entdeckungen und freuen uns, neue Bekanntschaften zu machen. Wir machen
alles mit, ob Wellness oder einheimisches Essen, alles kein Problem.
Die Harleytour ist aber
Standard, Pflicht sozusagen. Genießen Sie unsere kleine
Bildergalerie aus verschiedenen Reisen (links oben "Bilder aus
Asienreise") und schreiben Sie
vielleicht etwas ins Weblog.
Noch ein paar kleine Tipps für die Reise. Eine
Dynamo-Taschenlampe
sollten Sie bei jeder Reise dabei haben, besonders wenn Sie eigene
Entdeckertouren machen, z.B. entlang des Mekong zu den verschiedenen
Inseln. Auch ein Bilderwörterbuch darf nicht fehlen, "Icoon"
von
Karsten Warrink ist für kleines Geld zu haben. Aktuelle
Informationen über Vietnam gibt es auch von der
Freundschaftsgesellschaft Vietnam im Netz. Und zu guter
Letzt: wer
zuerst hupt, hat Vorfahrt (Ampeln sind nur Zierde). |
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Stadt der Engel
Bangkok wurde
erst 1782 (christlicher Zeitrechnung) gegründet, nach dem
König Rama I beschloss die Stadt von der anderen Fluss Seite
verlegen lies. Das Kleine Fischerdörfchen Entwickelte sich zu
einer, 8-10 Millionen Einwohner Grossstadt.
Wie es sich für eine Metropole dieser Größe
gehört, bietet Bangkok Mehrere Riesige Shopping Malls
(Einkaufszentren) wie z.b das MBK* oder Das Siam Center. Wenn Mann oder
Frau noch nicht genug hat besteht noch die Möglichkeit Auf den
Vielen Nachtmärkten zu Bummeln und Shoppen. An Einkaufs
Gelegenheiten mangelt es in Bangkok garantiert nicht, von Rolex Uhren
für Spottpreise (natürlich Plagiate) über
alle Arten von Bekleidung bis zum hochwertigem Gold- und Silberschmuck
(Viele Thais legen ihr Geld immer noch in Goldschmuck an).
Auch Laden unzählige Food Markets und Garküchen einen
ständig auf leckere und Exotische Snacks und Speisen in allen
möglichen Geschmacksvarianten. Auch wenn solche
Garküchen für Europäische Standards manchmal
eher Fragwürdig aussehen gilt eigentlich nur eine Regel essen
es die Thais so kann man bedenkenlos auch zugreifen. Ich
Persönlich habe während meiner Reisen noch nie
irgendwelche Probleme gehabt oder erlebt, es sei denn es war zu scharf.
Hier bei ist Vorsicht geboten, obwohl die Thais schon von vorne rein
Für Fallangs (Fallang o Farrang, so nenne uns die Thais.
Heisst soviel wie Langnase) weniger würzen, sollten Leute mit
empfindlichem Magen ein wenig aufpassen. Das Essen ist auch laut
anderen Thailand Reisenden eine der vielen Attraktionen. Hier sei auch
auf jeden Fall das China Town.
In Bangkok befindet sich in dem Stadtteil Bangalmpoo die Khao San Road,
bekannt vor allem aus dem Film ´The Beach´ mit
Leonardo di Caprio , das wohl grösste Mekka für
Rucksack Touristen uns andere alternative Menschen in Asien. Obwohl die
Strasse nur ca. 400 m. Lang ist findet man dort und in näherer
Umgebung unzählige günstige Hotels, Hostels und
Guesthouses (ab 3-4€/Nacht), Reiseagenturen in denen von Bus
über Bahn bis zu Internationalen Flügen alles gebucht
werden was man braucht um weiter oder wieder zurück nach Hause
zu reisen. Denn Bangkok ist für die meisten nur ein zwischen
Stopp oder Der Anfangspunkt eines grossen Asien Abenteuers. Kommt auch
vor das man am Anfang etwas geschockt von Bangkok ist, sogar so sehr
das man schnell wieder weg will. Da gibt’s nur eins: Rein in
eine Travel Agency und für wenig Geld eine weiterreise ab in
den Süden auf eine der Vielen Inseln (siehe Thailands
Inselwelten) Das kann man mit so ziemlich jedem Transportmittel
bewerkstelligen. Es mangelt auch nicht an Traditionellen Massagesalons,
in denen man für umgerechnet 1-2€/1 Std. feinste Thai
Massage gönnen kann (eigentlich ein muss nach dem langen und
unbequemen Flug) Am Abend verwandelt sich die Khao San Road in eine
Mischung aus Kirmes und Basar voller Garküchen und
Verkaufsständen mit Artikeln aller Art, mehr oder weniger auf
die Bedürfnisse der Backpacker angepasst. Die Strasse ist auch
mittlerweile eine weitere Attraktion für viele Pauschal
Touristen, die einfach mal für ein paar stunden sich die
Gegend und vor allem die vielen, teilweise sehr skurrilen Leute
ankucken und ein wenig Shoppen. Es ist wirklich herrlich sich mal an
einer der vielen Bars hinzusetzten sich ein leckeres Kaltes Singha
gönnt und dem Treiben mal zusieht.
Aber so Voll und Stickig es da auch ist, Bangkok ist auf jeden Fall ein
Muss für jeden Süd Ost Asien Reisenden. Diese Stadt
ist einfach nur Faszinierend und Schön zugleich.
Ein beliebtes Transportmittel ist Der Skytrain. Eine unter anderem von
Siemens gebaute Hochbahn die alle wichtigen Punkte der Innenstadt
miteinander verbindet. Für 10-40 baht* je nach Strecke kann
man gut vorankommen vor allem zur Rush Hour. Muss man aber schnell von
A nach B und das auch zur Rush Hour empfiehlt es sich ein Motorrad Taxi
zu nehmen, man sollte jedoch ein wenig Vertrauen in seinen Fahrer haben
denn es geht dann schon mal sehr rasant durch enge Seitengassen, an den
Autos vorbei durch den Stau und so weiter. Aber keine Sorge, Helm ist
für beide immer vorhanden ;-) Bei den unzähligen
Taxis sollte man darauf bestehen das der Taxi Meter an ist. Denn sonst
zahlt man manchmal das mehrfache des wirklichen Fahrpreises. Und Es
gibt noch die Lustigen Tuk Tuks. Das sind zu Dreirädern
umgebaute Motorräder mit einer gemütlichen
gepolsterten Rückbank und Überdachung. Auf jeden fall
eine Fahrt wert. Man sollte sich aber bloss nicht auf eine Gratis Tour
einlassen. Denn sonst landet man in einer Schneiderei, Silberladen,
Edelsteinladen und wir manchmal schon fast bedrängt etwas dort
zu kaufen. Aber es sind nicht alle Schwarze Schafe. Man sollte aber ein
bisschen Skepsis immer behalten.
Wenn man mal etwas Ruhe sucht in der Hektik des Grossstadt-Jungles
sucht findet diese auf jeden Fall im Lumpini Park, dem so ziemlich
einzigen aber dafür ziemlich großzügig
angelegtem Park in der Innenstadt. Neben Tretboot fahren kann man
natürlich auch joggen, spazieren oder einfach mal etwas
faulenzen und sich vom Grossstadt-Stress erholen.
Nachdem wieder etwas Kraft getankt wurde sollte man auf jeden Fall
einen Der vielen Wats (Buddhistische Tempel) Besuchen, hierbei ist auf
jeden fall der Wat Po zu nennen mit seinem riesigem liegendem Buddha.
Mehr Infos zu Tempeln in Bangkok.
Natürlich gibt es rund um Bangkok noch viele weitere
Sehenswürdigkeiten und Interessante Orte zu entdecken. So zum
Beispiel Ayuthaya Die ehemalige Hauptstadt des Reiches Siam wie
Thailand bis 1933 hieß. Die 417 Jährigem bestehen im
Jahre 1767 n. Chr. Von den Burmesen Zerstört und
geplündert wurde. Geblieben sind Ruinen, an denen man hier und
da noch den Einstigen Prunk der Vergangenheit ansehen kann. Seit 1991
befinden sich die Überreste der einstig so Prunkvollen Stadt
in der UNESCO-Liste für Weltkulturerbe. Mit seien 60.000
Einwohnern hat Ayuthaya heutzutage den Charakter einer kleineren
Provinzstadt. Für Kulturinteressierte auf jeden fall ein muss.
Da es nur ca. 70 km von Bangkok entfernt ist eignet es sich perfekt als
Tagestour. Tipp: Auf jeden Fall mit dem Zug* Fahren. Die 1,5 Std. lange
fahrt kostet etwa 35 Baht in der 2. Klasse. Wer etwas näher zu
den einfacheren Menschen reisen will, dem sei die 3. Klasse
für etwa 15 Baht zu empfehlen. Man sollte sich dann aber an
viele neugierige Blicke einstellen. Aber auf jeden fall eine Tolle
Erfahrung da die Thais generell ein sehr freundliches Volk sind.

Thailand
- Bangkok, König Bumiphol Statue nähe
Königspalast
Foto © by Volkmar Neumann, Hagen Westf.
Ein
Königreich für ein Lächeln
Kein
anderes
Land Asiens zieht so viele Touristen an, wie Thailand. 15 Millionen
bereisen jedes Jahr das buddhistische Königreich.
„“Thailand – Land des
Lächelns“, so lautet
einer der wohl raffiniertesten und zugkräftigsten Werbeslogans
der
Touristik-Branche.
„Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir
zurück“ sagt ein indisches Sprichwort. Für
die
Thailänder kehrt es in Form von 8 Milliarden Euro
zurück.
Soviel geben ca. 15 Millionen Reisende jedes Jahr in Thailand aus und
damit ist der Tourismus die größte Devisenquelle des
Landes,
noch vor dem Export von Reis, Kautschuk, Zinn, Erdgas und Fisch.
Nicht zuletzt sorgt das bestens gepflegte Image vom Land des
Lächelns für einen nicht abreißenden
Touristenstrom.
Lächeln als Exportschlager! Ein weltweit wohl einzigartiges
Phänomen. Man sollte dem Erfinder dieses genialen Slogans die
Worte noch nachträglich vergolden, denn was hat Thailand, was
andere asiatische Länder nicht haben? Traumstrände,
Urlandschaften, goldene Tempel, Tauchparadiese und bunte exotische
Märkte findet man auch andernorts – in Malaysia,
Vietnam und
auf den Philippinen beispielsweise. Ist es tatsächlich der
Mythos
von Sanftmut und Freundlichkeit, der Thailand zum asiatischen
Topreiseziel erhebt? Es lohnt sich dieser Frage nachzugehen. Machen wir
dazu erst einmal einen Ausflug in die Welt der Schönen und
Reichen.
Auch als „normalsterblicher“ Tourist sollte man
sich in
Thailand hin und wieder das Besondere gönnen, z.B. einen
Nachmittag auf gleicher Augenhöhe mit dem internationalen
Jetset.
Das ist sehr einfach und kostet nicht die Welt – einen
Cocktail
oder einen Kaffe höchstens. Beides allerdings
sündhaft teuer
– aber trotzdem, es lohnt sich. Auf der Ferieninsel Phuket
findet
man die meisten Hotels oder Resorts der absoluten Luxusklasse in ganz
Thailand, das Dusit Laguna z.B. oder das Amanpuri-Resort, um nur zwei
Beispiele herauszugreifen. Wenden wir uns nun dem zauberhaften Amanpuri
als Stellvertreter für all diese
„unerreichbaren“
Traumhotels zu. Halbwegs sittsam gekleidet erklärt man am
Empfang,
dass man auf der Terrasse gerne einen Drink zu sich nehmen
möchte.
Kein Problem. Der Weg führt vorbei an einem riesigen schwarz
(!)
gefliesten Luxuspool, in dem sich in diesem Moment gerade David Beckham
mit Boris Becker über die aktuelle Finanzkrise austauscht,
oder
mit etwas Glück erhascht man einen Blick auf Caroline von
Monaco,
die neben Thomas Gottschalk planscht und George Clooney lässt
vom
Beckenrand die Füße ins Wasser baumeln und blinzelt
in die
Sonne. Soviel Prominenz lässt einen schwindelig werden. Umso
erstaunter beäugt man dann einen jungen, grellbunten und etwas
pummeligen Koreaner mit Hornbrille, der unentwegt die Poollandschaft
fotografiert. Aber vielleicht ist das ja ein millionenschwerer Jungstar
aus der IT-Branche.
Auf der Terrasse angekommen, lässt man den Blick schweifen
über die Märchenwelt dieses Hotels, lehnt sich
entspannt
zurück, während man darüber nachdenkt, dass
hier eine
Übernachtung dem Gegenwert eines one-way-Fluges
Bangkok-Frankfurt
entspricht. Und da ist es plötzlich – das
Lächeln der
Werbestrategen, das geheimnisvolle Lächeln Asiens: Eine junge
Frau
in einem traditionellen Thai-Kleid nimmt die Bestellung entgegen
… und hört nicht auf, zauberhaft zu
lächeln bis es ans
Bezahlen geht. Unwillkürlich frägt man sich, wie
viele
Gesichtsmuskeln dabei im Spiel sind und ob das die junge Frau sehr
anstrengt. Es ist ein einstudiertes, ein verordnetes Lächeln,
wie
es auch Souvenirverkäufer oder Fremdenführer
aufsetzen. Hier
auf der Terrasse des Amanpuri strahlt mich das Image vom Land des
Lächelns in Perfektion an. Ein schöner Anblick
gewiss.
Zurück in der Welt der Normalsterblichen zerplatzt diese
Seifenblase im Nu. Bereits an der Abzweigung zur Landstraße
von
der Surin-Beach Richtung Kamala-Beach nimmt mir ein grimmig blickender,
zu allem entschlossener Pickup-Fahrer die Vorfahrt. Im
nächsten
Kreisverkehr ziehen Polizisten mit der Miene von Bruce Willis kurz vor
dem showdown, harmlose Mopedfahrer aus dem Verkehr und in einem
seven-eleven-Shop knallt mir eine Verkäuferin die Coladose nach
dem Einscannen auf die Theke, als hätte ich ihre Aussteuer bei
ebay versteigert. Hurra! Das wirkliche Leben hat mich wieder. Hinter
der strahlenden Fassade des ewigen Lächelns brodelt es
gewaltig,
obwohl man dem Lächeln der Thais wichtige soziale Funktionen
zuschreiben muss: es baut Brücken zwischen den Menschen, es
beschwichtigt Konflikte und es hilft dem Einzelnen, sein Gesicht zu
wahren. Gesichtsverlust ist die schlimmste Strafe, die einen Thai
treffen kann, eine persönliche Katastrophe. Passiert einmal
ein
Missgeschick, aus dem sich in westlichen Ländern sehr schnell
ein
handfester Streit entwickeln würde, so wird dies im
harmoniebewussten Thailand mit einem Lächeln und einem
„Mai
pen rai“ (macht nichts, halb so schlimm) elegant aus der Welt
geschafft. In einer sehr hierarchischen Gesellschaft, wie der
thailändischen, ist es außerordentlich wichtig, dass
jeder
sein Gesicht wahren kann. Das „Mai pen rai“ in
Kombination
mit einem gewinnenden Lächeln ist fast immer eine
bewährte
Zauberformel zur Bewältigung der meisten Konflikte.
Das viel gepriesene Lächeln dient auch sehr oft dazu, eigene
Unsicherheiten zu überspielen und Spannungen zu
entschärfen,
oder sich diskret zu bedanken. Auch der westliche Besucher tut gut
daran, sich nie über Kleinigkeiten aufzuregen oder mit
finsterer
Miene seine Wünsche vorzutragen. Lächeln, gelassen
bleiben,
höflichen Abstand wahren - damit gewinnt man in Thailand sehr
schnell Respekt und echte Freundschaften. Leider kann man bei
Ausländern oft das gegenteilige Verhalten beobachten. Und
damit
erreicht der ungeduldige Tourist gar nichts, man lässt ihn
einfach
links liegen, bei der Zollabfertigung oder auf dem Postamt zum
Beispiel. Reklamiert der Ausländer auf herrische Art im
Restaurant
oder im Hotel, so lässt man ihn warten bis er schwarz wird und
man
macht sich hinter seinem Rücken über die ungebildeten
ungehobelten Farangs (Sammelbegriff für alle westlichen
Touristen)
lustig. Will man Privatpersonen oder Beamte um einen Gefallen bitten,
besteht weit mehr Aussicht auf Erfolg, wird die Bitte von einem
Lächeln begleitet. Bittsteller mit ernsten oder gar
ärgerlichen Mienen haben dagegen nicht den Hauch einer Chance.
Lächeln ist ein sozialer Katalysator, ein nützliches
Verhaltensmuster, hinter dem sich aber auch Aggressionen und
Ängste verbergen können. Hier zeigt sich hinter der
meist
nützlichen Fassade der Sanftmut die Kehrseite der Medaille
–
ein latenter Hang zu Gewalt und Horror wohnt gleichermaßen in
der
thailändischen Seele. Ob im Überlandbus, ob im TV
oder in den
unzähligen Internetcafés – die Gewalt-und
Horrorvideos sind allgegenwärtig. Auch die
Auseinandersetzungen
der beiden politischen Lager verlaufen unversöhnlich und
explosiv
auf den Straßen Bangkoks und der größeren
Städte.
Thailand nimmt mit einer der höchsten Mordraten eine traurige
Spitzenstellung in der Welt ein. Prügelstrafen und
übertriebene Härte gegenüber Kindern ist in
sehr vielen
Familien Alltag. Vielleicht resultiert daraus auch die verborgene
Affinität zur Gewalt in der Gesellschaft.
Trotz alledem, eine Reise in dieses faszinierende, aber innerlich
zerrissene Land lohnt sich allemal und man sollte sich nicht von
Berichten in den westlichen Medien abschrecken lassen, denn der Fremde
wird so gut wie nie in Konflikte hineingezogen. Von den wenigen
unangenehmen, aber harmlosen Behinderungen an den Flughäfen in
der
Vergangenheit, einmal abgesehen.
Das Leben der Thais ist also durchaus nicht einfacher und sorgenfreier
als unseres, ganz im Gegenteil. Armut, soziale, religiöse und
ethnische Spannungen sowie Korruption sind an der Tagesordnung. Doch
besteht das Geschick der Thailänder darin, Stress,
Alltagsprobleme
und Konfliktsituationen mit einem entwaffnenden Lächeln zu
entschärfen und sich damit das Leben unbeschwerter zu
gestalten.
Vielleicht hatte der unbekannte Dichter des Slogans „Thailand
– Land des Lächelns“ zufällig ein
Zitat von Heinz
Rühmann gelesen: „Lächeln ist das Kleingeld
des
Glücks.“ Von „Kleingeld“ kann
nun, liest man die
aktuellen Tourismusstatistiken, wahrhaftig nicht mehr die Rede sein.
Gönnen wir den
Thais diese Erfolgsstory –mit einem Lächeln auf den
Lippen,
das man in unserer westlichen Welt leider allzu oft vermisst. Wieder zu
Hause angelangt möchte man doch beinahe täglich, frei
nach
William Shakespeare ,ausrufen: „Ein Lächeln
… ein
Königreich für ein Lächeln!“
Haustausch:
Familienurlaub auf die günstige Tour
Zu
den höchsten Kostenposten im Urlaub zählt die
Unterbringung am Reiseziel.
Ganz besonders für große
Reisegruppen und für Familien mit Kindern gerät der
Blick auf die Hotelrechnung recht schnell zum Alptraum und zum
finanziellen Fiasko. Und zu dem vielen Geld, was man an der
Hotelrezeption in die Hand nehmen muss, gesellt sich zu allem
Überfluss auch noch die lästige Disziplin, die der
Hotelbetrieb seinen Gästen abverlangt. Da muss man zum
Beispiel schon mal früher aufstehen, wenn man noch was zum
Frühstück kriegen will. Auch dann, wenn man gerne
etwas länger geschlafen hätte. Kurzum: Es muss eine
wesentlich billigere und familienfreundlichere Lösung her,
damit die Ferien sowohl den Urlaubern als auch der Urlaubskasse
uneingeschränkt Freude machen können. Und diese
Lösung heißt Haustausch. Doch wie funktioniert das?
Und auf welche "unbezahlbaren" Vorteile dürfen sich
fröhliche Haustauscher in ihren Ferien freuen?
Mi
casa es su casa
Auch
wenn einem das hier zunächst spanisch vorkommen
könnte, so ist doch die Idee hinter "Mein Haus ist Dein Haus"
ebenso einfach wie genial. Denn wer gerade selbst nicht zuhause weilt,
der kann ja seinen temporär verwaisten Wohnraum an eine
Gastfamilie vermieten. Und die Gäste wiederum freuen sich
über eine gemütliche Bleibe mit persönlichem
Flair zu einem familienfreundlichen Preis. Dazu kann man in
angloamerikanischer Diktion auch "Home for Home" sagen. Und egal,
welche Fremdsprache man für dieses alternative Urlaubsdomizilkonzept
auch bemüht, die offensichtlichen
Vorteile sind immer die gleichen:
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Beim (Urlaubs)zeitweiligen Wohnungs- oder Haustausch
genießt man den Komfort einer komplett eingerichteten und
entsprechend gastfreundlichen Unterkunft.
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Da man nicht in einem "Ferienbunker", sondern privat wohnt, bekommt
man sofort direkten Kontakt zu den Einheimischen, und kann vom ersten
Urlaubstag an entspanntes Lokalkolorit genießen.
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Oft schließt die Überlassung von Haus oder Wohnung
sogar die Nutzung des ebenfalls "zuhause" gebliebenen Autos mit ein.
Dann spart man am Urlaubsort sogar noch die Kosten für einen
Mietwagen und kann von Anfang an eine preiswerte und unkomplizierte
Flexibilität im Urlaub realisieren.
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Für Kinder besonders interessant: Manchmal findet man in der
Austauschwohnung sogar noch ein freundliches Haustier vor, das
während der Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen von der
Gästefamilie liebevoll versorgt werden möchte. Damit
kann man den Kleinen, die zuhause selbst keine eigenen Haustiere haben,
eine große Freude machen. Auch wenn der Abschied vom ans Herz
gewachsenen "Leihtier" am Ende der Urlaubstage schwerfallen
könnte.
Wie
funktioniert der Haustausch konkret?
Es
ist klar, dass hier die Rechnung nur dann aufgeht, wenn einerseits
Menschen ihre vier Wände zur Verfügung stellen, und
andererseits Menschen für ein paar unbeschwerte Tage dort
Quartier beziehen mögen. Damit Angebot und Nachfrage
koordiniert und vermittelt werden können, gibt es so genannte
Haustausch-Webseiten wie zum Beispiel HomeLink, Intervac oder
Haustauschferien. In aller Regel muss man hier eine jährliche
"Teilnahmegebühr" entrichten, um mit
uneingeschränkten Zugriffsrechten in den attraktiven
Tauschangeboten stöbern, und mit den potenziellen
Gastgeberfamilien Kontakt aufnehmen zu können.
Natürlich darf man sich auf diesen Seiten aber
zunächst absolut kostenlos und völlig unverbindlich
Appetit auf diese interessante Form des "Wohnens auf Zeit" holen. Also:
Neugierig hinklicken und familiäre Urlaubsfreude aufkommen
lassen.
